Picasso Museum Münster
David Douglas Duncan, Pablo Picasso und Jacqueline Roque mit Fotokamera, Sommer 1957, Villa La Californie, Cannes, Kunstmuseum Pablo Picasso Münster © David Douglas Duncan/Harry Ransom Center
Dienstag22.06.2021


AKTUELLE INFORMATION:

Das Museum bleibt aufgrund des Ausstellungswechsels bis einschließlich 2. Juli 2021 geschlossen!

Unser Bistro "Monsieur P" ist für Sie von 9:30 Uhr bis 18:00 Uhr geöffnet!

Vorschau

03. Juli - 26. September 2021

Die Galerie der Straße - Plakatkunst. Von Picasso zu Pollock

Die Präsentation vereint 90 Plakate der Sammlung KÖNA, die erstmalig der Öffentlichkeit vorgestellt wird. Sie widmet sich dem Plakat als eigentümliches Mischwesen zwischen der Welt der Kunst und der Welt des Kommerzes. Die Sammlung KÖNA umfasst französische, amerikanische und deutsche Ausstellungsplakate der 1950er- bis 1980er-Jahre, die Präsentationen von Braque, Chagall, Matisse, Miró und Picasso bewarben. Die farbenfrohen Werke entstanden vornehmlich als Lithographien in der Pariser Druckerei Mourlot, die auch eine Zweigstelle in New York eröffnete. Mit klangvollen Namen wie Jackson Pollock und Keith Haring ist auch die amerikanische Avantgarde in der Ausstellung vertreten. Plakate, so stellte einst der deutsche Philosoph und Schriftsteller Max Wiese fest, sind Netze, in denen sich unsere Wünsche verfangen sollen. In diesem Sinne bietet die Ausstellung dem Auge viel Verfängliches.

Die montierte Stadt - Von Fernand Léger bis Sergei Eisenstein

Die Studioausstellung „Die montierte Stadt“ vereinigt Filme, Foto- und Malerbücher von Künstlern wie Sergei Eisenstein, Joris Ivens, Germaine Krull, Fernand Léger, Erich Mendelsohn, Lázló Moholy-Nagy, Walter Ruttmann, Moï Ver und Dziga Vertov, die auf eindrucksvolle Weise eine neue Ästhetik der urbanen Raumwahrnehmung demonstrierten. Elektrisches Lichtspektakel und dröhnender Verkehr, schier unendliches vertikales Wachstum von Wolkenkratzern, die Verschmelzung von Arbeits- und Freizeitraum und die generelle Beschleunigung des Lebens: Im Rahmen dieser Ausstellung lädt das Kunstmuseum Pablo Picasso Münster zu einer filmischen, fotografischen und architektonischen Zeitreise in das New York, Paris, Berlin und Moskau der Goldenen Zwanziger ein.

9. Oktober 2021 - 16. Januar 2022

Rendezvous der Freunde - Camoin, Marquet, Manguin, Matisse

Unter dem Titel „Rendezvous der Freunde“ vereint das Kunstmuseum Pablo Picasso in einer großen Sonderausstellung rund 90 Gemälde, Zeichnungen und grafische Arbeiten der sogenannten „Moreau-Gruppe“. Charles Camoin, Henri Manguin, Albert Marquet und Henri Matisse waren Schüler des französischen Malers Gustave Moreau und Künstlerfreunde. Nach einer gemeinsamen fauvistischen Stilperiode beschritten die vier Künstler in ihrer weiteren künstlerischen Entwicklung jeweils eigene Wege. Die Ausstellung spürt jenen Gemeinsamkeiten und gegenseitigen Inspirationen, aber auch der künstlerischen Individualität nach. In diesem Zusammenhang werden auch Werke ihres gemeinsamen Lehrers Gustave Moreau gezeigt.

Picasso - Fotografie und Mythologie

Das Künstlerbuch „Diurnes“ (franz. „am Tage“/„tagaktiv“) bildet den Höhepunkt der in den 1950er-Jahren begonnenen Zusammenarbeit zwischen Pablo Picasso und dem Fotografen André Villers. 30 Lichtdrucke des Bandes werden im Rahmen der Ausstellung „Picasso – Fotografie und Mythologie“ präsentiert. Durch Mehrfachbelichtungen entsteht ein spannender Dialog zwischen Picassos Scherenschnitten in Form von mythologischen Gestalten, Tieren und Porträts und Villers fotografischer Erkundung der provenzalischen Landschaft. In Kombination mit im zeitlichen Umfeld entstandenen Werken aus dem Eigenbestand des Museums wird Picassos spielerischer Umgang mit Fotografie und Druckgrafik beleuchtet.

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